Portraits

Theaterensemble Nesterval. Herr Finnland und Frau Löfberg

Das Publikum kann sich reinschmeißen in die Geschichte oder sie aus sicherer Distanz verfolgen, es ist alles möglich.

The Golden Pixel Cooperative – Techno Spaces

Wenn wir in St. Gilgen ein Foto machen und dieses auf einen Cloud-Server laden, denken wir nicht daran, dass es auch eine materielle Struktur gibt, die hinter dieser Cloud steht, und dass diese auch Auswirkungen auf die Umwelt hat.

Alice von Alten – Straining Field

Ich bewege mich zwischen Landschaftsarchitektur und Kunst; beides, die Gestaltung und
auch der rein künstlerische Umgang mit Landschaft interessieren mich.

Georg Nussbaumer – Gaugeläut

Die Glocke ist ein faszinierendes Klanginstrument, auch wenn man bedenkt, dass vor der Industrialisierung Glocken und Kanonen der lauteste menschengemachte Lärm waren.

Clemens Bauder und Alexander Römer/Constructlab – Superort

Neubausiedlungen haben die dörfliche Struktur aufgebrochen, was dem Ort aktuell fehlt, ist ein Zentrum, das was früher der Dorfplatz war.

GRUPPE 19 – die Eisheiligen

Der öffentliche und gesellschaftliche Raum ist die bespielte Fläche der gruppe19!

Peter Fritzenwallner & Wolfgang Obermair – Bustopia

Unsere Arbeiten funktionieren wie ein schwitziger Aufenthaltsraum in einem Sportclub. Aber ohne Chauvinismus.

Maria Kanzler und Fabian Ritzi – Belvedere Flachgau

Kanzler Ritzi ist keine politische Berufsbezeichnung, sondern ein 90er-Jahre-Duo von Gestaltungsschaffenden, die zwischen Design, Architektur und Kunst oszillieren und erstmalig zusammenarbeiten.

Stefano D´Alessio

I like to think of performative acts as rites, collective gatherings, where people go through a ritual, a
dramaturgical process in which the performer’s body – technology not excluded – becomes a
conveyer for a shared meaning.

Anna Lerchbaumer und Andreas Zißler

Dann gibt’s da natürlich einige pragmatische Faktoren wie Zugänglichkeit, um das Material für die Filmsprengung
anliefern zu können, und dass keine Tiere in unmittelbarer Nähe gehalten werden, die sich erschrecken
könnten,

Clemens Mairhofer – Tribunal

Unsere komplette Zivilisation ist abhängig von Strom. Ein Stromausfall größeren Ausmaßes
würde uns sofort zurück in die Steinzeit katapultieren, da ist es einfach finster, wortwörtlich.

Anna Pech & Moritz Matschke – Das Gelbe vom Gau

Moritz Matschke: Für mich stellt der Flachgau das Klischee eines Idylls dar. Das Panorama ist stimmig, die Landschaft kultiviert und bisherige Begegnungen waren durchaus freundlich – mit ein paar wenigen Ausnahmen.  

Flora Schausberger – Sirrende Mücken im surrenden Licht

Die Grenzen zwischen Fiktion und Dokumentation fließen. 

Es gibt eine Dramaturgie, es ist wie ein Hörspiel, das man beim Gehen hört. Ich spreche einen Text, dazu hört man Atmosphäre, Originaltöne, aber auch künstlich erzeugte Klänge, die mit dem, was man sieht, nicht übereinstimmen. 

Theo Deutinger  Künstlerischer Leiter Supergau Festival 

Die Hauptfrage im Zeitalter des Anthropozän ist, ob man noch vom Gegensatz Natur-Kultur sprechen kann. Landwirtschaftsflächen sind eindeutig Kulturlandschaften….Einerseits wünsch ich mir, dass sich die Kunst, die größere Freiheit des Raumes umarmt, sich dadurch weiter entfalten kann und sich stets mehr aus der gebauten Kulturlandschaft heraustraut. Anderseits wünsche ich mir, dass Kunst auf eine positive Art selbstverständlicher wird.

Anna Adensamer – Heilige Scheiße

Anna Adensamer: Mich interessiert der Kontrast zwischen Predigen und tatsächlichem Tun.

Angelika Wischermann – Zaunbewegung

Kennen Sie eigentlich Sisyphos? Ist Kunst eine göttliche Strafe, aus der wir etwas lernen können? Oder ist die lang ersehnte Erlösung?

Anna Stadler & Lukas Gwechenberger – Erdmigration

Ohne dies den BesucherInnen jetzt einreden zu wollen, denke ich schon, dass die Arbeit analytisch betrachtet werden kann…

Miriam Hamann – Metamorphosis

Ein wenig Physik, etwas Technologie, eine Portion Naturwissenschaft und viele künstlerische Prozesse zur Erfassung ihrer und unserer Umgebung.