Ein Campus im Supergau

11 Tage Vorträge, Diskussionen, Workshops, Projektarbeit im 1:1

Im Rahmen des Supergau Festivals wird mit dem Supergau Campus ein neuer Ort experimenteller, interdisziplinärer Forschung geschaffen.

Ausgangssituation
„Was kann das Land, was die Stadt nicht kann?“ Thematisiert werden die räumlichen wie gesellschaftlichen Räume, die oftmals gegensätzlich wahrgenommene Dualität von Land und Stadt. Wie hängen diese beiden Räume zusammen und was wird von ihnen erwartet?

Input
Der Campus ist ein zehntägiger Workshop mit einem Programm aus Vorträgen und Diskussionen, vor allem aber gemeinsamen Aktionen und Projektarbeit im 1:1. Unter anderem ist die Gestaltung eines gemeinsamen Campingplatz und der Umbau vom Superort (Holzstrukturen und 1200 Strohballen) Teil der Herausforderungen. Insbesondere im Hinblick auf die Idee des Gemeinsamen in Zeiten von Abstandsregeln und Verordnungen. Der Campus ist als diskursives Format ein integraler Bestandteil von Supergau für zeitgenössische Kunst.

Output
Während des zehntägigen Workshops geht es darum, räumliche, soziale und wirtschaftliche Eigenheiten im Flachgau wahrzunehmen, diese zu deuten und mit 1:1 Projekten darauf zu reagieren. Sei es durch Installationen, Performances, räumliche Interventionen und Text, Sound oder Video. Die während des Supergau Campus entstehenden Projekte erkunden und beforschen sowohl den Flachgau wie alternative Formate des Lernens und werden im Rahmen des Festivals präsentiert sowie kommuniziert.

Der Campus wird konzipiert und kuratiert von Clemens Bauder (Kunstuniversität Linz), Theo Deutinger (Universität Kassel, Design Academy Eindhoven, TU Wien), Tina Heine (Hochschule für Musik und Theater Hamburg).

Architektur Campus: Felix Ganzer, Cora Kaindl, Clemens Bauder

Corona
Das reine Außenraum-Festival wird aufgrund seiner Weitläufigkeit und dezentralen Programmierung trotz Corona stattfinden können. Entsprechende Präventionskonzepte sind in Vorbereitung.